03
Mai

“sommer, palmen, sonnenschein….

…was kann schöner sein!?” - singen Die Ärzte sehr treffend.

Dieser Weisheit folgend nutzte ich den vergangenen Samstag, um die Frühlingsluft im Grünen zu genießen - am Osnabrücker Rubbenbruchteichsee.

Neben Haubentauchern, Kormoranen, Buchfinken und Enten begegnete ich dort auch einer Gänseschar mit Küken - kein alltäglicher Anblick, den ich natürlich festhalten musste. Hinzu kam noch allerlei kleines Getier und das Geblühe um mich herum…

24
Apr

fotos en masse…

… desgleichen Models und Fotografen: Was sich da letzten Samstag im Botanischen Garten in Osnabrück abspielte, mag den ein oder anderen Zuschauer verwundert haben. Doch das lustige Grüppchen, dass sich über die entsprechende Gruppe in der OS-Community kennengelernt hatte, erlebte nicht nur einen äußerst spaßigen Tag: Auch die Fotografie kam nicht zu kurz, wovon die folgenden Bilder Zeugnis geben sollen…

10
Apr

fotowettbewerb bewegung - die IIte

Wie angekündigt, hat Crucible von Generator-x einen kleinen Fotowettbewerb zum Thema “Bewegung” gestartet, an dem ich mich auch beteiligt habe.

Obwohl mein Beitrag wohl unter “ferner” liefen landen wird (nicht zuletzt auf Grund des fragwürdigen Abstimmungsverhaltens einiger Zeitgenossen), bin ich trotzdem hellauf begeistert von den Ergebnissen - es sind echt schöne Fotos dabei.  Daher kann ich jedem nur raten, sich selbst ein Bild zu machen…

Danke an dieser Stelle an den Organisator, ich hoffe auf eine Wiederholung!

10
Apr

märchenhaft und plötzlich sichtbar

Es ist sehr ernüchternd, nächtelang an einem Foto zu sitzen, es hochzuladen, viel Lob und Kritik dafür einzuheimsen - um dann auf einem Bildschirm ohne Störungen zu sehen und absolut grausig zu finden.

So geschehen bei meinem Motiv “märchenhaft”, welches ich hier vor einiger Zeit veröffentlichte. Mittlerweile habe ich nicht nur einen neuen Bildschirm, sondern es auch nochmals neu bearbeitet. Sicherlich nicht entgültig - aber immerhin sehenswert. Zusammen mit dem Rest der Serie hier sichtbar!

31
Mär

fotowettbewerb bewegung

Crucible hat in seinem blog Generator-X einen spannenden Fotowettbewerb zum Thema “Bewegung” ausgelobt. Leider ist mir dieser bis heute entgangen, aber ich denke, dass es sich lohnt, dort mitzumachen -weniger wegen des Preises, als vielmehr um des Wettbewerbs willen. Das macht Spaß, denke ich mir… und habe schon eine Idee, was ich ihm schicken werde…

30
Mär

Inspiration Nadja B.

Sieht man es aus der Sicht eines Fotografen (oder fotografisch ambitionierten Menschen, um nicht zu hoch zu greifen), ist die Osnabrücker Innenstadt eine eher belanglose Location in Sachen Foto-Hintergrund. Zumindest schien es mir während des Shootings mit Nadja so. Der Vorteil daran: Neben vielen Fotos habe ich auch die Muße gefunden, ein wenig mit den unzähligen Möglichkeiten von Photoshop herumzuexperimentieren. Daher jetzt bewusst weniger spektakuläre Bildausschnitte, die dafür um so gewissenhafter bearbeitet wurden. Kommentare dazu natürlich immer erwünscht!

 

Nadja
Nadjanadja

28
Feb

teil 2: fotoshooting mit carina / gothic?

Keine weiteren Ausführungen, aber der Rest der veröffentlichenswerten Werke:

 

28
Feb

teil 1: fotoshooting mit carina / gothic?

Die Stimmungen und Motive in diversen Gothic-Bildern wirken vielleicht oftmals übertrieben, sind aber ohne Zweifel ein dankbares Motiv, wie es beispielsweise Seraphima eindrucksvoll beweist.

Grund genug, dass ich mich allein zu Lernzwecken auch einmal damit versuche. Nach tüchtiger Anwendung meiner rudimentären Photoshop-Kenntnisse sind wenigstens ein paar Bilder ansatzweise “gothic” geworden. Einige andere zumindest interessant:

27
Feb

deutscher jugendfotopreis

Noch falle ich nicht unter die Altersgrenze - aus diesem Grund folge ich dem guten Hinweis meiner Mitbewohnerin Ronja, mich dieses Jahr am Deutschen Jugendfotopreis zu beteiligen. Die entsprechenden Fotos sind abgesendet, obwohl ich mir nicht die größten Chancen ausrechne. Immerhin habe ich eine halbwegs ansehnliche Auswahl für die freie Themenwahl zusammengestellt:

25
Feb

blogparade: ethische grenzen der fotografie

Über eine Blogparade zu einem vielschichtigen Thema bin ich plötzlich gesolpert: Ethische Grenzen der Fotografie. Ein Thema, welches schon vielfach in sämtlichen Facetten durchgekaut wurde. Doch hier steht der individuelle Umgang mit Ethik im Vordergrund, so dass ich mich genötigt sehe, teilzunehmen.

1. Wo siehst Du die Grenze für Reportage-Fotografen, z.B. bei Kriegsberichterstattung?
Abhängig vom Zweck der Reportage. Im Falle der Kriegsberichterstattung zählt Objektivität. Es darf also nichts unter den Tisch gekehrt werden, aber umgekehrt sich auch nicht sensationslustig brutaler Bilder bedient werden, um “Quote zu machen”.

2. Wo ziehst Du die Grenze für Dich selbst (würdest Du z.B. einen Verkehrsunfall mit Verletzten und evtl. sogar Toten fotografieren)?
Bei dem Sinn der Fotografie. Das genannte Beispiel steht außer Frage - während man Verletzte versorgt, kann man keine Fotos machen. Ansonsten gilt: Als BILd-Reporter würde ich keine Fotos machen. Als Sprecher der Initiative “Fahren ohne Alkohol” oder in ähnlicher Position durchaus. Es gilt auch hier: Der Zweck heiligt die Mittel.

3. Wie stehst Du zur Auszeichnung von Fotos, z.B. mit dem World Press Photo Award, die das Leid anderer Abbilden und davon “profitieren”?
Siehe Frage 2.
Es gibt großartige Fotos, die das Leid von Menschen porträtieren. Ohne derartige Mahnungen wäre die Fotografiegeschichte um einen Großteil ihrer Berechtigung gebracht.

EDIT:

Bestes Beispiel für derartige Fotografien ist Robert Capas Falling Soldier, ein beeindruckendes Dokument, welches zu meinen Lieblingsbildern zählt.

4. Denkst Du, dass man mit der Fotografie tatsächlich etwas bewegen, also z.B. die Welt aufrütteln kann und rechtfertigt das dann die Fotografie “um jeden Preis”?
Man kann - mit dem richtigen Foto am richtigen Ort. So lange man keine Möglichkeit hat, sein Foto der Weltöffentlichkeit zu zeigen, sollte man mit dem “um jeden Preis” sensibel umgehen.

5. Wahrst Du selbst schon mal in der Situation, in der Du überlegt hast, ob Du eine bestimmte Situation ablichten sollst/kannst/darfst oder nicht? Wie hast Du Dich entschieden und warum?

Bei einem kürzlichen Fotoshooting mit einer Freundin landeten wir auf einem Friedhof. Meine Absicht dabei war, mich erstmalig in der Gothic-Fotografie zu versuchen. Ins Stocken geriet ich, als ich durch den Sucher blickte und mir aufging, dass man auf manchen Fotos die Inschriften der Grabsteine sehen könnte. Die Vorstellung, dass ich mich durch derartige Bilder blättere und den Grabstein naher Verwandter dort wiederfinde, hat mich auch nachdenklich gemacht. Resultat: Ich habe mich bemüht, mich auf Rückseiten von Grabsteinen oder wesentlich unpersönlichere Denkmäler in den Hintergrund zu nehmen - sämtliche Namen etc., die erkennbar sind, werde ich unkenntlich machen per Photoshop.
Das war aber keine derart bedeutungsvolle Entscheidung. bei wirklich dramatischen Ereignissen war ich bisher nicht anwesend.